“Ein Kampfer, ein echter starker Kampfer, sollte immer wurdenvoll und ruhig wirken. Ich glaube, dass jeder Ausdruck von Aggression ein Ausdruck von Schwache ist.”
— Fedor Emelianenko
Fedor sagte dies in einem Interview und reflektierte uber seine Kampfphilosophie. Bekannt als der Letzte Kaiser, betrat er den Ring ohne sichtbare Emotionen und behielt denselben ruhigen Gesichtsausdruck beim Siegen wie beim Verlieren. Seine Gelassenheit wurde so legendar wie seine Fahigkeiten.
Die Leute erwarten, dass Kampfer wutend sind. Sie wollen, dass man den Gegner anschreit und vor der Kamera brullt. Ich habe das nie verstanden. Als ich in den Ring trat, war ich ruhig. Nicht weil ich keine Angst hatte. Ich hatte oft Angst. Aber ich lernte, dass Angst und Wut dasselbe sind und beides einen dumm macht. Der Mann mir gegenuber wollte mir schaden. Mit Wut machte ich Fehler. Mit Ruhe konnte ich alles sehen. Jede Lucke, jede Verlagerung, jeden Moment des Zweifels. Meine Trainer lehrten mich Technik, aber die Stille lehrte mich, wie ich sie einsetze.
